Micropayment

Micropayment (Item-Shop, Mikrotransaktionen) anstatt Abo-Modell geniesst einen schlechten Ruf … zu recht wie ich finde. Ursächlich dafür waren gierige Anbieter die ihren schlechten Produkte ein hartes Item-Shop versehen haben bei denen man im Monat leicht 50 Euros ausgeben musst um keine Nachteile zu haben.

Dabei sind ihre Kunden eher die Preisbewußten die versuchen die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Wenn ein „Aldi“ heute her geht und die normale Butter aus den Regalen räumt und nur noch „Butter mit Goldüberzug“ verkauft – das dann aber für 5 Euro das Stück – dann bekommt Aldi auch ganz schnell sehr sehr derbe Probleme.

Als MMO Anbieter sollte ich mich zunächst am „Standard-Abo-Preis“ orientieren UND mich damit auseinander setzen daß egal wie gut mein Produkt ist es immer Kunden geben wird die völlig kostenlos spielen wollen/werden.

Das heißt mein Modell braucht Kunden die gerne freiwillig mehr zahlen damit ich im Durchschnitt wieder auf meine Kosten komme. Das kann aber nur funktionieren wenn ich meine Kunden zufrieden stelle. Chaos-Patches wie sie sich der Marktführer erlaubt die kann ich mir dann nicht erlauben.

Wenn/Falls wir irgendwann ein funktionierendes, weiche Micropayment System sehen werden dann hat es auch für den „normalen“ Kunden Vorteile. Er, der Kunde, bestimmt wann die Zahlung erfolgt.

Ist der Kunde zufrieden dann wird er (vielleicht) auch bereit sein mehr im Item-Shop zu kaufen. Ist der Kunde unzufrieden gibt es einfach kein Geld.

Luna

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