Kundenorientierung

Die Tage war ich ja völlig platt. Runes of Magic hat ja immer noch beta-Status. Und auch wenn die beta besser läuft als die live-Server des Marktführers so gibt es doch auch immer wieder viele kleine Fehler.

So wie ich es früher einmal auf den PTRs gemacht habe (das habe ich mir in der Zwischenzeit abgewöhnt weil das Zeugs ja doch immer live geht ohne daß die Fehler beseitigt werden) so war ich so frei und habe das gemeldet. Und irgendwann bin ich off gegangen.

Was ist dann passiert ? Es gab eine automatische email mit Ticket-Nummer und Eingangsbestätigung. Das kennen wir auch von wo anders. Aber dann … völlig überraschend und unerwartet kam nach einiger Zeit eine 2te email … mit manuellem Inhalt. Der Fehler sei bereits anderen aufgefallen und er würde im nächsten Patch berichtigt.

*staunen*

Nicht nur daß bei frogster Menschen sitzen die die Tickets auch bearbeiten anstatt sie nur wegzuwerfen. Die treffen auch noch vernünftige Entscheidungen. Wie weiterleiten an die koreanischen Entwickler. Nachschauen ob der Fehler vielleicht schon auf einer „ToDo“ Liste steht. Und völlig überraschend geben sie auch noch eine Rückmeldung.

Ich weiß so sollte es sein weil ja nur so die Kunden auch motiviert werden, Fehler zu melden. Aber ich bin das Geschäftsgebaren eines SchneeSturms gewohnt das völlig frei von jeder Kundenorientierung ist.

Und dann fällt es schon auf wenn es da draußen Firmen gibt die vielleicht nicht das weltbeste Produkt haben … aber trotzdem einen guten Job machen.

*Daumen hoch* für frogster !

Luna

5 Kommentare

Eingeordnet unter Runes of Magic, World of Warcraft

5 Antworten zu “Kundenorientierung

  1. asak2

    Mh. Also bei Blizz ist’s jetzt nicht so anders. Wenn ich nen Bug melde:

    – bekomme ich entweder ein GM-Gespräch auf Wunsch; was zugegeben leider nicht immer hilfreich ist.

    – bekomme ich eine Mail in der evtl steht…
    o „das Problem ist bekannt“ – ist das gleiche wie bei RoM.
    o „es wird sich drum gekümmert“ – wie auch immer, frogster konkretisiert das ein wenig

    Dass ich nicht noch eine weitere Rückmeldung bekomme, finde ich ehrlich gesagt wenig schlimm. Aber Recht haste natürlich, wenn schon Service, dann so. Ist auf jeden Fall schicker als die relativ aussageschwache Mail bei Blizz-Bugmeldungen.

  2. Cuchu

    Bei der Diskussion von Kundenservice darf man nicht vergessen welche Märkte bedient werden wollen.

    Da Frogster sich hauptsächlich auf den Europäischen und dem deutschen Markt im speziellen spezialisiert hat, kann der Publisher sich mehr Zeit für seine Kunden nehmen.

    Weil der Marktführer aber fast Weltweit tätig ist, wird er kaum auf alle Kulturellen Unterschiede eingehen.

    Dieses würde einen enormen Bedarf an Personal erfordern,was Blizz nicht ausgeben will oder kann.

  3. Cuchu glaubt „Da Frogster sich hauptsächlich auf den Europäischen und dem deutschen Markt im speziellen spezialisiert hat, kann der Publisher sich mehr Zeit für seine Kunden nehmen.“
    Die Logik erschließt sich mir nicht. Warum können sich Firmen die auf den deutschen Markt spezialisiert sind, sich mehr Zeit für ihre Kunden nehmen ?

    Ob ein „CM“ in Hamburg oder Paris sitzt ist vom Grunde her egal. Der eine schickt die Fehlermeldungen nach Korea und der andere nach Kalifornien.

    Der Umgang mit den Fehlermeldungen macht den Unterschied. Den Einen sind sie schlichtweg egal und sie schicken den Müll sowieso mit allen Fehlern auf die live-Server. Die Anderen versuchen ihr Produkt zu verbessern und geben Feedback dazu.

    Luna

  4. Der PTR bei WoW wird ja leider auch äußerst selten zur Fehlerentdeckung seitens der Kunden genutzt…die mesten Leute schauen sich nur die Neuigkeiten an. Ich auch, für Fehlersuche- und vermeidung ist schließlich Blizzard verantwortlich und ich arbeite ungern als unbezahlte Käferplage 😉

    WObei ich immer wieder erstaunt bin, dass man Fehler in Dinge einbauen kann, die 4 Jahre lang reibungslos funktionierten.

  5. TheOne

    Taiwanesisch (also chinesisch, was die Sprache angeht), nicht koreanisch.

    Ansonsten gratuliere ich für die Erkenntnis. 🙂