Battle.net

Mit seiner Umstellung von WoW-Account auf Battle.net Account scheint der Monopolist erfolgreich zu sein. Zumindest berichtet WoW-Insider von permanenten Login-Problemen …. was ja durchaus aus überlastete Infrastruktur hindeuten könnte.

Daß es vielen nicht vermittelbar ist, daß die strukturelle Unsicherheit größer ist als beim alten WoW-Account war mir ja schon letzthin aufgefallen. Aber scheinbar ist Account-Sicherheit kein Argument für die Kunden des Einäugigen. Sie sehen die Vorteile die im neuen System im … ja wo genau liegen die eigentlich ?

Man kann beta-keys für Produkte bekommen die im besten Fall early-alpha sind und als Bananen-Ware vertrieben werden. Man via digital-download Software wiederherstellen … was ist denn da aus den originalen Datenträgern passiert ? Würde die Branche durch DRM-Systeme nicht das Kopieren (und damit das Erstellen von Backups) verhindern gäbe es doch gar keinen Bedarf für einen derartigen Service.

Die strukturellen Änderungen die der SchneeSturm derzeit vornimmt haben wenig mit einem WoW zu tun. Vielmehr werden Vorbereitungen für die Zeit nach WoW getroffen. Dabei ist ein Nachfolger weit und breit nicht in Sicht. Und das was in der Vorbereitung ist kann mich persönlich kaum vom Hocker reißen. Vor 2013-2015 sehe ich kein wettbewerbsfähiges Produkt. Was mich selber eher deprimiert.

Ich verstehe das Konzept weg von WoW und hin zum Battle.net nicht. Was ich erwarte sind sinkende Gewinne weil ich weit und breit nicht erkennen kann wie das fehlende Ressourcen-Management kompensiert werden kann. Die ganzen Änderungen kosten sehr viel Geld und tragen nicht dazu bei die Kunden im Spiel zu halten.

Luna

11 Kommentare

Eingeordnet unter World of Warcraft

11 Antworten zu “Battle.net

  1. Daß es vielen nicht vermittelbar ist, daß die strukturelle Unsicherheit größer ist als beim alten WoW-Account war mir ja schon letzthin aufgefallen.

    Das ist auch mir nicht vermittelbar. Wenn ich eine eMail-Adresse nur für diesen Zweck entwerfe, wird es sicherer sein, als vorher.

  2. Noma argumentiert „Wenn ich eine eMail-Adresse nur für diesen Zweck entwerfe, wird es sicherer sein, als vorher.“

    Und wie viele werden das wohl machen ? Und wie viele werden die Adresse benutzen die sie schon in Foren, Chat-rooms, Websites veröffentlicht haben ?

    Und warum ist es hinterher sicherer als bisher wenn ich bisher einen KontoNamen nach dem Muster „nC5aZ9kce“ hatte ?

    Luna

  3. Goarnilor

    Hm, aber ist das nicht die Sache von jedem selbst dafür zu sorgen das der Account sicher ist ? Wer dafür eben seine öffentlich bekannte EMail Adresse verwendet nimmt das Risiko wissentlich in Kauf, wer das nicht möchte kann es ja ändern.

    Also ich sehe da jetzt kein so großes Problem, selbst wenn man die alte EmailAdresse verwendet, die muss erstmal jemand haben und dann immer noch mein Passwort rausfinden.

    Und wer wirklich so auf seine Sicherheit bedacht ist wird sich auch problemlos eine neue Email einrichten.

    Gibts eigentlich den Blizzard Authenticator noch ?

  4. Ja den gibts noch und es gibt sogar ne Authentificator App fürs iPhone ich glaube sogar umsonst, andere Handys sind in der Mache.

    Abgesehen davon, aus der sicht von jemand den es nicht interessiert (mir) hat sich nur die Login Seite grafisch etwas verändert. Mehr nich.

    Ich hab schonmal geschrieben das ein alphanumerisches Passwort mit 8 Zeichen nahezu unmöglich zu Brute Forcen ist, die gehackten Accounts stammen aus Keyloggern oder einfältig gewählten Passwörtern wie „Tina“ oder so

  5. @Goarnilor:

    Du bist nicht zufälligerweise Informatiker, oder ? 🙂

    Weil so Auffassungen wie Deine meine ich wenn ich von fehlender Kundenorientierung spreche. Ein Unternehmen kann sehr wohl für Schäden haften wenn sie Strukturen schaffen durch die ihre Kunden zu schaden kommen können. Insbesondere wenn es vorher anders war …

    Luna

  6. Socordia

    Ich würde meine normale E-Mail-Adresse verwenden. Wenn die E-Mail-Adresse bekannt ist, kann ich genauso gut dann den E-Mail-Account per Bruteforce knacken und per e-Mail ein neues Passwort anfordern.

  7. Noma argumentiert “Wenn ich eine eMail-Adresse nur für diesen Zweck entwerfe, wird es sicherer sein, als vorher.”

    Und wie viele werden das wohl machen ? Und wie viele werden die Adresse benutzen die sie schon in Foren, Chat-rooms, Websites veröffentlicht haben ?
    ———

    Ich würde es machen, weil es (für mich) die logischste Vorgehensweise wäre. Anderer eMail-Provider + beknackter Name der Adresse und schon findet es niemand mehr raus. Wer so dumm ist und seine offizielle Mail-Adresse verwendet, muß einen IQ unter Raumtemperatur haben.

  8. Gudi

    Nur mal so ein Tipp ins Blaue, 0% aller „Hacks“ stammen von Bruteforce-Versuchen.

  9. Goarnilor

    @Luna

    Ähm ne, höchstens PC interessiert :o)

    Schon klar dass es dem Servicegedanken nach vielleicht erstmal komisch aussieht, aber andererseits hat man ja den Vorteil das man nur noch einen Zugang für Blizzardgames braucht, das find ich schon auch nen Service, zählt für mich jedenfalls mehr.

    Ne Email mit RthjpL86Sxx71mk6oqQwSy@irgenwas.de ist ja schnell angelegt, und die soll mal jemand knacken^^

  10. Goarnilor argumentiert „man ja den Vorteil das man nur noch einen Zugang für Blizzardgames braucht“.

    Hmm naja … Warcraft/Starcraft habe ich selber nie gespielt weil ich RTS nicht leiden kann. Diablo1/2 halte ich wegen der ISO-Ansicht für antiquiert.

    Ob ich nochmal ein neues SchneeSturm Spiel kaufe ist wegen dem völlig indiskutablen Geschäftsgebahren eher unwahrscheinlich.

    Ich persönlich gehöre damit zu den Kunden die von der Umstellung genau NULL-Vorteile haben. Insofern kann ich das mit dem „mehr an Service“ naturgemäß nicht bestätigen 🙂

    Luna

  11. Socordia

    „Wer so dumm ist und seine offizielle Mail-Adresse verwendet, muß einen IQ unter Raumtemperatur haben.“

    Made my day 🙂

    (Werde meine offizielle Mail-Adresse nutzen.)