3x schneller

Ich habe derzeit ja nicht nur ein inaktives WoW sondern auch ein ein inaktives LotRO ABo. Zu beiden Spielen gibt es Patch-Daten. Das ist ein schöner Zeitpunkt zum Vergleichen.

Meinen LotRO Patch hatte ich in vergleichsweise kurzer Zeit auf meiner Festplatte und dann auch gepatcht. Das liegt daran daß die kleine englische Firma ohne Geld mir eine Download-Geschwindigkeit liefern kann die etwa 3x schneller ist als das was beim Monopolisten machbar ist. Also um es ganz klar zu sagen – 3x schneller ohne jegliche P2P Unterstützung weil die gibt es bei LotRO nicht.

Der Wert des Monopolisten ist jedoch mit P2P Unterstützung … soweit vorhanden. Weil es hat sich scheinbar herumgesprochen daß das was der Monopolist an Bandbreite liefert derart minderwertig ist, daß eine erhebliche Anzahl an Kunden auf Fansites ausweichen um die Patch-Daten überhaupt in einer vernünftigen Zeit zu erhalten.

Dabei ist es unerheblich ob der SchneeSturm die Daten selber oder via Edgesuite liefert. Die Habgier der Amerikaner läßt es scheinbar nicht zu ausreichend Bandbreite für die Kunden bereitzustellen die weltweit den höchsten Abo-Preis bezahlen. Das ist seht sehr erbärmlich was der Einäugige da abliefert und spottet jeder Beschreibung.

Der „digital Download“ lebt davon daß die Firmen auch ausreichend Bandbreite liefern. Ich brauche kein DSL mehr wenn künftig jede Firma so gierig ist.

Luna

14 Kommentare

Eingeordnet unter LotRO, World of Warcraft

14 Antworten zu “3x schneller

  1. Goarnilor

    Das sind aber auch 2 völlig verschiedene Ansätze. Blizzard versucht bei bald 12 Millionen Kunden die Belastung für die Server weitgehend konstant zu halten und dabei natürlich möglichst gering. Wenn die alle am Patchday die 1,5 GB runterladen würden dann Gute Nacht 🙂

    Da man so aber schon über Wochen im voraus einen großteil der Daten lädt hält sich die Belastung der Server in Grenzen. Und da es soweit im voraus geschieht is es ja auch völlig latte ob es langsam geht, Zeit ist ja genug.

  2. Die „Belastung der Server“ ist aber nicht geringer wenn die Bandbreite 10x kleiner ist aber dafür die Dauer 10x größer. Am Ende ist es genau die gleiche Belastung … die nur weniger Geld kostet.

    Deshalb nenne ich es habierig – weil wenn ich eine 1/2 Milliarde mehr im Jahr an Gewinn habe als die Konkurrenz dann könnte man ja schon hergehen und mit mehr als 4-facher ISDN-Geschwindigkeit senden.

    Luna

  3. Goarnilor

    Na ja Belastung ist hier relativ. Ich finde die Schiene den Download über Zeit anzubieten sinnvoll, und hier bietet sich prinzipiell das P2P Prinzip durchaus an. Ich bezweifle das es Server, geschweige denn Internetleitungen gibt die es verkraften wenn 10-12 Mio Leute am selben Tag einen Patch von sagen wir mal 1GB downloaden.

    Klar kann man hier jetzt sagen dann müssen halt mehr Server her, aber das ist eine ganz einfache Kosten/Nutzen Rechnung, und um 1mal alle paar Monate gewaltige Datenmengen ins Netz zu stellen wird sich das nicht rechnen. Es gibt ja genug alternative Download-Mirror von Drittanbietern, also bleibt ja die Möglichkeit den Patch nicht über den Blizzard-Downloader zu laden.

    Ich persönlich nutze mal das eine, mal das andere, aber kann verstehen und nachvollziehen das Blizzard den P2P weg gewählt hat. Und das ist nicht habgierig, sondern Gewinnorientiert…soweit ich weiß ist das die Definition einer AG 🙂

  4. Lis

    Also ich finde es schon bescheiden momentan wie Blizzard die Daten versendet. Gestern abend hat der Patcher bei mir mit einem Download von ca. 850 MB begonnen… In den 3 Stunden Onlinezeit kamen da ca. 30 MB zusammen, großartig oder? Wenn ich den Patch jetzt also nicht „von hand“ bei einer Fanseite herunterlade stehe ich am Patchday da und mir fehlen noch einige hundert MB. Wenn man die Daten schon so weit im Voraus verteilt dann sollte man schon erwarten können dass das funktioniert. Wenn ich nicht am Dauerlag im Spiel gemerkt hätte dass er wieder runterlädt wüsste ich es nichtmal…

  5. Kheldan

    Also ich weiß nicht was ihr habt. Ich habe es so eingestellt, daß der Blizzard Downloader startet, nachdem ich das Spiel beende. Und bei mir klappt das ganz gut. Der Downloader läuft dann in der Nacht, und morgens ist der Patch üblicherweise komplett da. Ob es nun 2 oder 6 Stunden dauert den Patch runterzuladen ist mir dank DSL-Flatrate absolut egal. Und da man sich die größeren Patches ja immer vorher herunterladen kann, habe ich am Patchday dann auch keine Probleme – höchstens die öfters auftretenden Probleme im Spiel (=never play on a patchday)

  6. Bei mir werden die Daten weder nach Beenden des Spiels (eingestellt) noch während des Spielens runtergeladen. Ohne wow-patch.de wäre ich aufgeschmissen.

  7. Goarnilor

    @Nomadenseele

    Und warum nicht ? Startet der Downloader nicht oder bringt er ne Fehlermeldung ? Evtl fehlt die Portfreigabe.

    @Lis

    Ist ja klar, wenn du den Download während des Spielens/Arbeiten laufen lässt arbeitet er auch mit einer nochmals stark eingeschränkten Bandbreite um den normalen Internetverkehr möglichst nicht zu beeinträchtigen, es sei denn du stellst es explizit anders ein.

    Btw ist der Downloader je näher es an den Patchday rankommt auch schneller, da dann auch mehr Leute die Daten zur Verfügung stellen. Die noch fehlenden MB gehen dann meistens eigentlich recht flott von der Hand.

    Also ich finds perfekt wie es ist. Wer den Downloader nicht mag/damit nicht klarkommt/zu langsam ist kann sich den Patch jederzeit woanders downloaden, wer diesen Seiten nicht vertraut oder keine AHnung hat wie es funktioniert nimmt den Blizzard Downloader. Ist doch jedem geholfen so….

  8. Und warum nicht ? Startet der Downloader nicht oder bringt er ne Fehlermeldung ? Evtl fehlt die Portfreigabe.
    —-

    Er starte einfach nicht, keine Ahnung warum .

  9. Lis

    „geschrieben von Goarnilor

    Ist ja klar, wenn du den Download während des Spielens/Arbeiten laufen lässt arbeitet er auch mit einer nochmals stark eingeschränkten Bandbreite um den normalen Internetverkehr möglichst nicht zu beeinträchtigen, es sei denn du stellst es explizit anders ein.“

    @ Goarnilor

    Wäre ja schön wenn er den normalen Internetverkehr nicht beeinträchtigen würde. Aber einerseits tröpfeln die Bits des Patches durch die Leitung, andererseits liegt gleichzeitig die Latenz im Spiel > 1000ms, wenn der Patcher lädt. Gut ist anders…
    Aber lassen wir das, der Einäugige, wie Luna Blizzard so treffend nennt, kann sich sowas erlauben und es ist ja nicht so dass es ein Riesenproblem wäre. Aber es nervt trotzdem.

  10. Socordia

    Jedesmal das Gejammere, weil man sich Wochen (!!) vor dem eigentlichen Patch die Daten noch nicht in Fullspeed saugen kann… wtf, who cares??

    Es war bisher bei mir _immer_ so, daß ich höchstens 100 MB in den Wochen vor dem Patch runterladen konnte, aber es war nie ein Problem, die letzten 500+MB dann am Patchday einfach via P2P runterzuladen… ich hatte das komplette Paket grundsätzlich noch vor der Beendigung der Wartungsarbeiten…

  11. @Soco:

    Trost, aber ich denke die Akzeptanz für unfähige Informatiker nimmt und nimmt einfach nicht zu sondern ab 😉

    Entweder ich will am Patch-Day die Spitzen wegnehmen und biete einen pre-load an.

    Oder halt nicht nicht. Weil ich genug Geld in der Tasche habe um ausreichend Bandbreite zu bezahlen.

    Pre-Load bereitstellen aber dann zu geizig sein auch Bandbreite dafür zu kaufen ist einfach nur fail.

    Dafür gibt es keine Akzeptanz !

    Luna

  12. Karchon

    Ganz im Gegenteil, einen Patch kostengünstig zu verbreiten ist wirtschaftlich äußerst vernünftig. Wenn dann die ungeduldigen Kunden sogar noch auf Fremdsites ausweichen um den Patch unnötigerweise 3 Wochen früher zu haben umso besser.

  13. Nur wenn man den Image-Schaden der entsteht wenn ein Download 3 Wochen dauert (so lange hat es jetzt insgesamt bei mir gedauert) bei der Rendite-Betrachtung außer acht läßt 😉

    Luna

  14. Karchon

    Ich wage zu behaupten, dass der Imageschaden durch diesen Beitrag in deinem Blog geringer ist als die Kosten für 11 Mio mal 1 GB Downloads.

    Ich hatte den Patch übrigens nach 2 Tagen, aber ich hab auch „geschummelt“ und über Nacht laufen lassen.