Size matters

Derzeit spiele ich ja mein heißgeliebtes DDO und was mir nach dem Auslaufen der WB-Woche leider mal wieder auffällt ist … Size matters …

MMO-Anbieter gehören ja nach meiner Einschätzung nicht mehr in die EDV-Branche sondern sind Dienstleister. Im besten Fall bieten sie eine Dienstleistung an bei der man sich um 4 Uhr Nachts ins Spiel einloggen kann, chatten kann, in eine Instanz gehen und Spaß haben.

Das funktioniert aber unterhalb einer bestimmten Größe nicht mehr. Unabhängig von der Qualität eines Spiels ist nach meiner Meinung Hauptkriterium für ein MMO die Größe. Was ganz furchtbar ist weil diese Mechanik natürlich stabilisierend wirkt und derzeit den Monopolisten stärkt.

Wenn zur Prime-Time 12 Leute im SNG-Tool sind (über alle Klasse, Stufen & Fraktionen hinweg … also 12 Leute serverweit) dann wird es arg schwer. Turbine hat sich zwar darauf eingestellt (auf ein DDO kennt in der Zwischenzeit Hirelings die gegen Gold die eigene Gruppe auffüllen) aber ich habe natürlich das Problem daß ich mich zum Spielen immer „verabreden“ muß weil wenn ich mich spontan einlogge ist kaum einer von meiner Fliste online.

„Size matters“ und die Größe des Monopolisten stützt den Monoplisten. Naja zumindest gibt es dort demnächst wieder neuen Content. Neue Möglichkeiten das Spiel kaputtzumachen und tonnenweise wütende Kunden die im /allgemein, /handel oder /sng ihre Wut und Unzufriedenheit auf den SchneeSturm äußern.

Das ist ja schließlich auch eine Form von Unterhaltung 🙂

Luna

5 Kommentare

Eingeordnet unter DDO, World of Warcraft

5 Antworten zu “Size matters

  1. Turbine hat sich zwar darauf eingestellt (auf ein DDO kennt in der Zwischenzeit Hirelings die gegen Gold die eigene Gruppe auffüllen)

    DDO stellt also nach Bedraf Heiler / Tanks ode rwie soll ich den Satz verstehen?

  2. Du kannst Heiler, Tanks oder auch DD anheuern bei Bedarf. Jeder Spieler kann einen anwerben (nicht für Raid oder Solo-Instanzen). Werden via „Pet-Leiste“ gesteuert.

    Luna

  3. Gudi

    Diesen Teufelskreis finde ich auch nicht gut. Umso schlimmer jedoch finde ich das Verhalten der Unternehmen, welche WoW als Konkurrenten haben und ein katastrophales Spiel herausbringen, wo der gesamte Feinschliff noch fehlt.
    Man weiß, wie sehr die Leute eine Alternative suchen. Daher der hohe Kundenandrang bei Neuveröffentlichung. Wenn das Spiel jedoch keinen Spaß macht, dann hört nach dem Probemonat der Großteil der Kundschaft auf und wird vermutlich nie wieder kommen.
    Selbstverschuldet! Würde man ein „fertiges“ Produkt herausbringen, würde die Spielerzahl nicht so massiv einbrechen und man könnte entsprechend wachsen in den kommenden Monaten anhand der positiven Spielberichte und Mund-zu-Mund-Propaganda.

    Das nervt mich. Ich hätte so gerne ein erfolgreiches Conan gehabt. Doch dieses Spiel wird es nie schaffen den Markt zu erobern, selbst wenn es perfekt wäre.

  4. Gudi bedauert „Ich hätte so gerne ein erfolgreiches Conan gehabt. Doch dieses Spiel wird es nie schaffen den Markt zu erobern, selbst wenn es perfekt wäre.“

    /target Gudigut
    /trost

    Da müssen sich halt auch die Firmen aufhören sich selber anzulügen und sich eingestehen „es gibt ein Monopol“ und sie treten gegen einen Monopolisten an. Das ist immer schwer und die Zweige hängen höher.

    AoC hat halt jetzt ein kaputtes Image und auch die neue Werbung die ich sehe ist nicht hilfreich. Schau mal wie viele weibliche Mitspieler ein WoW hat. Die werden doch abgeschreckt von einem Spiel bei dem aus jeder Wunde 20 Liter Blut tropfen. Das ist einfach nicht hilfreich. Die würden besser Werbung mit der schönen Grafik machen oder damit wie schön die Geschichten erzählt sind.

    Luna