Real-ID – Teil 3

Ich staune immer wieder über die Dummheit des Monopolisten und seiner Mitarbeiter. Das Real-ID System mit Echtname und Login-email Adresse wird künftig auch zwangsweise in den Blizzard Foren angewandt. Warum verkauft man die Login-Daten eigentlich nicht gleich direkt an die Goldfarmer ? Faktisch ist der Unsinn doch künftig mit ursächlich für alle Straftaten die es im Zusammenhang mit den Produkten des Monopolisten geben kann/wird.

An der Stelle finde ich es fast gut daß der Einäugige so eine Scheiße baut. Nicht nur weil ich ihre Datensätze mit Müll gefüllt habe, sondern auch weil meine Vorurteile sich als zutreffend erwiesen haben. Ein kriminelles Unternehmen mit einem Geschäftsgebaren das in Deutschland den Betrieb einstellen müßte – mit diesem Ruf muß der SchneeSturm jetzt leben. Ich erwarte daß dieser Mist noch ganz ordentlich Wellen schlagen wird. Zumindest kann man (angeblich) innerhalb des Spieles die Addons der Goldseller austricksen welche die Real-ID aus dem System auslesen auch wenn man sich gar nicht dafür angemeldet hat. Einfach im Battle.Net die „elterliche Zugangskontrolle“ aktivieren. Man kann dann wohl nicht mehr im WoW-Forum posten aber wer will das schon noch wenn man damit rechnen muß daß sein Stalker den Echt-Namen dazu benutzt die eigene Adresse herauszufinden und dann demnächst vor der eigenen Haustüre campiert.

Spiele mit Real-ID oder ähnlichen System kommen auf keinen Fall für mich in Frage …

Edit:
Das mit dem Austricksen der Real-ID über die „elterliche Zugangskontrolle“ ist wohl buggy. Es wird trotzdem der Real-Name angezeigt.

Luna

6 Kommentare

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6 Antworten zu “Real-ID – Teil 3

  1. Pingback: Sammel-Thread zur Forenumstellung « WoW – Journal von Nomadenseele

  2. Zottelkäppi

    Blizzard verfolgt offensichtllich einen völlig anderen Weg. Da spielen Goldseller keine Rolle. Man könnte sogar sagen, Blizzard sch**** auf seine Kunden und offensichtlicher konnten sie es nicht an den Tag legen. Ursprünglich ein Onlinerollenspiel, kreiert *Frankenstein*Blizz eine völlige neue Onlinekreatur, die vieles online können soll; nur nicht mehr ein reines Onlinespiel sein mit einen hohen Unterhaltungswert an den Kunden.
    Wohin die Reise des Spieles, Bzw. des Unternehmens geht, kann nur spekuliert werden. Die vielen Veränderungen des Spieles, Inhalte, Charaktere, etc, immer mehr in das Rampenlicht der „realen“ Öffenlichtkeit zu stellen, inspiriert zu der Vermutung, dass Blizz der Deal mit Failbook wichtiger zu sein scheint als gedacht. Blizz treibt die die Hemmschwelle der „Entanonymisierung“ mit der Brechstange voran und kann nur bedeuten, dass dies für weitere unternehmerische Schachzüge notwendig sein muss.

    Es muss sich nur noch zeigen inweit die Kunden das mitmachen werden. Ein Onlinespiel erhält auch nur die Kunden welches es verdient.

  3. Ich kenne auch Leute, denen das total egal ist – bezeichnenderweise gibt es den in Deutschland dreimal im Telefonbuch. Man sollte von dem Aufstand nicht darauf schließen, dass alle das neue Feature schlecht finden.

  4. slimboo

    immerhin zieht das ganze weite kreise, selbst ein artikel bei spiegel online zu dem thema: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,705406,00.html

    das ist echt ohne worte – ich hoffte die nehmen davon abstand aber das wird sicherlich nicht der fall sein

    wenigstens bin ich kein facebook kunde, obwohl ich da täglich zig anfragen kriege…

  5. slimboo

    news: offizieller post nach dem wohl doch keine real name pflicht in foren kommt?:
    http://forums.battle.net/thread.html?topicId=25968837163&sid=3000