Habgier – Teil 2

Activision-Blizzard hat bekannt gegeben daß rund 800 Leute entlassen werden. Wenn man so etwas liest fragt man sich natürlich zuerst wie hoch denn die Verluste sind. Aber bei Activision-Blizzard gibt es gar keine Verluste sondern Rekordgewinne. Trotzdem werden 800 Leute entlassen. Kein Wunder daß der Vorstandsvorsitzende bei Activision-Blizzard, ein Mann namens Bobby Kotik als einer der asozialsten Menschen überhaupt gilt. Ein Verfechter des brutalen Raubtier Kapitalsimus der schlimmsten Sorte. Und erneut bin ich der Meinung daß es für WoW besser gewesen wäre Blizzard wäre vor Jahren als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht worden und hätte mit Activision nichts zu tun.

Gleichzeitig muss man aber auch feststellen daß sich die Auswirkungen bei Blizzard in Grenzen halten. Insbesondere WoW ist noch immer eine Cash-Kuh die so viele grüne Scheine scheisst wie wenig andere Spiele überhaupt. Und das seit 14 Jahren in der Zwischenzeit. Da sind ettliche Milliarden in die Taschen von Blizzard gewandert. Die Kündigungen bei Blizzard sollen – so wird kolportiert – die Verwaltung und den eSport Bereich betreffen. Letzteres kann ich sowieso nicht leiden und ich finde auch daß WoW viel zu sehr eSport-lastig ist. Darum finde ich die Entlassungen dort nicht schlimm.

Alles in allem ist das Ansehen von Activision-Blizzard aber derart gering daß ich von denen kein Spiel mehr kaufen/neu anfangen werde.

Luna

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