Mobile Games – Teil 2

Letzte Woche habe ich von den Vorteilen von Mobile Games gesprochen. Heute geht es um die Nachteile. Leider haben die Firmen nämlich sehr schnell herausgefunden, daß man mit dem „kostenlos“ Konzept den Leute unfassbar viel Geld aus der Tasche ziehen kann und (völlig überraschend) nutzen sie es aus bis zum Erbrechen. Was insbesondere bei den Kids ein Problem ist. Meine Empfehlungen für Mobile Games wie Marvel Strike Force (was leider ein besonders negatives Beispiel für einen gierigen Entwickler ist) ist darum zunächst auf Handyverträge zu verzichten. Bei den Verträgen ist das Bezahlsystem oft direkt an das Lastschriftsystem des Handyvertrages gekoppelt und wenn man da nicht aufpaßt, dann ist die Kohle weg und kann auch nicht zurück geholt werden. Darum besser Prepaid.

Der nächste Tip ist auf das Hinterlegen der Kreditkarte im Handy zu verzichten. Stattdessen Guthabenkarten verwenden. Weil auch da wieder gilt – schnell ist auf „nehmen“ geklickt und schwupp-di-wupp wird die Kreditkarte belastet auch wenn man sich das gar nicht leisten kann. Die Guthabenkarten kaufe ich normal beim Einkaufen und wenn ich da an der Kasse feststelle ich habe die Kohle nicht, dann bleibt die Guthabenkarte eben im Geschäft und wenn ich das nächste Mal wild auf „nehmen“ klicke, passiert einfach nichts und ich (oder besser: meist die Kids) tappen nicht in die Schuldenfalle.

So läßt es sich auch ganz entspannt mit Mobile Games spielen.

Luna