Archiv der Kategorie: DDO

Solo Quest

Bioware veröffentlicht weitere Informationen zu SW:ToR, Wichtig ist darunter daß es keine „Solo Quests“ geben wird weil immer NPC-Chars in „meiner Gruppe“ sind. Das ist schon aus anderen BioWare Spielen bekannt und erleichtert sicherlich Heilern & Tanks das Questen. Wünschenswert für mich wäre allerdings daß man die NPC-Chars auch durch eigene Twinks ersetzen kann.

Egal welche persönlichen Bedenken ich zu SW:ToR habe auf alle Fälle beweist Bioware damit erneut daß sie ein „Grundverständnis“ für RPG Spiele haben und in der Lage sind mit durchdachten Lösungen Probleme zu lösen. Gewünscht hätte ich mir derartige Lösungen in jedem Fall vom Monopolisten schon alleine weil der eine ganz andere Wirtschaftsmacht hat um Innovationen in den Markt zu bringen. Aber wo kein Wettbewerb da auch keine Innovationen. So neu ist das Problem mit dem fehlenden Wettbewerb dann ja auch nicht.

Die Frage die sich mir stellt ist wie wird der SchneeSturm darauf reagieren ? Weil dessen Ansatz war in der Vergangenheit eher eher in Richtung RTS und er wird sich sehr sehr schwer tun mit derart RPG Lösungen. Auch würde ich mir wünschen daß die blinde Konkurrenz das was Bioware da vorlegt schnellstmöglich kopiert bzw. im Falle von DDO ausbaut.

Weil NPC-Söldner die bei Bedarf die Gruppe auffüllen die gibt es in DDO schon lange.

Luna

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SW:ToR oh weh

Lange ist es her daß ich etwas über SW:ToR geschrieben habe – das hat auch seinen guten Grund, ich tue mir arg schwer mit dem Spiel. Jetzt gibt es neue Videos dazu und … meine Bedenken bleiben. Was zunächst auffällt ist daß es offensichtlich ein dynamisches Kampfsystem ist bei dem sogar die Deckung auf der Straße wichtig ist. Das ist gut aber ich kann mich auf die Kämpfe kaum konzentrieren eben wegen der grauenhaften Grafik.

An der Stelle vergleiche ich einmal mit DDO. Der Abstand zwischen diesen beiden Spielen beträgt wie viele Computergenerationen 3 ? Oder sind es gar 4 ? Im direkten Grafikvergleich habe mehr als nur Probleme einem SW:ToR irgendwelche Fortschritte zu bescheinigen – ich sehe eher eine Menge Rückentwicklung in Ricktung WoW.

Außerdem habe ich den Eindruck daß das Kampfsystem wirklich sehr dynamisch ist – zumindest wirkt es so auf dem Clip. Wie wird so etwas in einer persistenten, aber ruckelnden und laggenden Welt funktionieren ? Bislang habe ich noch in jedem MMO technische Probleme gesehen die dazu geführt haben daß das eine oder andere theoretische Konzept nicht aufgegangen ist.

Ich halte es für mehr als ausgeschlossen daß dieses Spiel auf Wahnsinnszahlen wie 2 Mio Abonnenten kommt. Falls die Geldgeier bei EA es sich noch einmal anders überlegen und auf ein f2p Konzept setzen werden sie aufgrund der Lizenz sicherlich mehr Spieler haben als ein Runes of Magic.

Damit hätten sie aber noch lange nicht sichergestellt daß sie ihre Entwicklungskosten jemals wieder einspielen.

Luna

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Rückblick: DDO

Das letzte Mal als ich wirklich glücklich in einem MMO war das war 2006 mit DDO – was jetzt in der Zwischenzeit auch ganz schön lange her ist. Dass Turbine (und in einen Teilen auch Codemasters) das Spiel gegen die Wand gefahren hat das war ganz schön bitter für mich.

Trotzdem mag ich diese Erfahrung nicht missen – schon alleine weil man weiß ein „richtiges MMO“ ist möglich und nicht nur der baby-bunte Mist des Monopolisten. Leider ist das Spiel faktisch auf dem Stand vom März 2006 stehen geblieben nicht einmal die Speed-Tree-Lizenz die Turbine aus den Einnahmen aus DDO ist dem Spiel zu Gute gekommen. Der Chat-Client entspricht in weiten Teilen bis heute dem Original (= Asheron’s Call) und wirkt dementsprechend antiquiert.

Was aber noch viel schlimmer ist – es gibt keinerlei Perspektive für mich. Wenn mich nicht noch irgendwer richtig überrascht dann gibt es bis 2015 keinerlei Verbesserungen. Was auch daran liegt daß ich weder den bisherigen Marktteilnehmern noch einem EA Bioware zutraue den Markt neu auf zu mischen.

Wenn ich Texte über dieses Hobby schreibe dann meistens reflektiert und rückwärts betrachtend. Wirklich neues gibt der Markt schon seit einiger Zeit nicht mehr her. Worauf ich keine Antwort habe ist auf die Frage „wie lange noch ?“

Vielleicht wird es so langsam Zeit das Hobby in die Ecke zu treten und sich etwas anderem zu zu wenden.

Luna

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500% Umsatzplus

Auf Golem.de gab es die Tage eine erfreuliche Meldung zu DDO wonach es seit der Umstellung auf den Item-Shop ein 500% Umsatzplus gegeben hat. Dazu muß man natürlich erst einmal festhalten „wenn die Sonne tief steht dann werfen auch Zwerge lange Schatten“ – soll heißt daß man sich auch von einem ausgesprochen niedrigen Niveau her bessert.

Außerdem entspricht der Item-Shop viel eher der „kostenlos“-Mentalität des Internet. Da wird so mancher überrascht sein wie gut DDO wirklich ist und dann auch ab und zu kaufen. Ich selber kann den „harten“ Item-Shop so wie ihn Turbine implementiert hat nicht leiden. Faktisch muß man jede Quest/Instanz einzeln bezahlen und dann darf es auch nicht wundern wenn die Anzahl der Abos wieder steigt – an der Stelle ist Abo deutlich billiger als Item-Shop.

Was ich von Turbine in jedem Fall erwarte ist weitere Investitionen in DDO und zwar vernünftige nicht so einen Mist wie den neuen 3h20min Tag-/Nacht- Rhythmus. Komfort Komfort Komfort muß das Ziel heißen – schon alleine weil D&D Regeln von Hause aus eher „weniger“ davon bieten.

Nach 5 vertanen Jahren kann ein DDO sicherlich nicht mehr zu WoW aufschließen aber was es kann das ist dem schwachbrüstigem Keimling namens Wettbewerb auf die Beine zu helfen.

Luna

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Ich hasse es !

DDO hat einen neuen Tag-/Nachtrhythmus bekommen – 3h20min dauert er.

*brechen*

*kotzen*

*übergeben*

Was ist so schwer daran einem MMO einen synchronen Rhythmus zu geben ? Es hat einfach keinen Vorteil wenn man im Sommer schön im Garten spielen möchte und das nicht kann weil im Spiel gerade Nacht ist.

Auch wenn es vielleicht nur durch Zufall entstanden ist aber eines der wenigen Dinge die ich bis heute als „richtig gemacht“ beim Monopolisten einstufe ist der synchrone Tag-/Nachtrhythmus. An der Stelle ist WoW mehr „social World“ als Spielwiese unfähiger Programmierer und nimmt geschickt den Atmosphäre-Vorteil mit.

Fühlt sich der zahlende Kunde wohl dann verbleibt er auch manchmal länger im Spiel als ursprünglich geplant. Von daher sollte man „an sich“ vermuten daß die Firmen ein Eigeninteresse haben die Bindung des Spielers zu verlängern – gibt ja dann auch gleich wieder einen Monatsbeitrag. Stattdessen beharren sie auf einem Konzept das längst bewiesen hat daß es keinen Mehrwert hat.

Wenn die hirnlose Konkurrenz einmal auf den Kalender schauen würde dann würde sie sehen daß wir 2010 haben. Nicht nur EDV-Nerds spielen heutzutage MMO sondern auch Hausfrauen, Rentner, Schichtarbeiter und sonstige Normale. Wer glaubt denn noch daß die regelmäßig an der Gamma-Korrektur herumspielen (selbst wenn sie es könnten) um den Nachteil einer in-game Nacht während des Spielens auszugleichen ? Es ist schade für so manches schöne Konzept aber ein Spiel mit einem asynchronen Tag-/Nachtrhythmus hat es auch verdient Pleite zu gehen – da hat der Betreiber nämlich den Zeitenwandel einfach nicht verstanden.

Lieber kein Tag-/Nachtrhythmus als ein Asynchroner !

Luna

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Unbefriedigend

Wenn ich meine Stimmungslage in LotRO derzeit beschreiben müßte dann würde ich das Wort unbefriedigend wählen. Ich beschreibe dann Sachverhalt mal an meinem 60er Hauptmann (nein, ich will auch weiterhin kein DLC-Addon kaufen)

Die Scharmützel finde ich auch weiterhin sehr gut aber ich tue mir schwer. Würde ich zB Buckelstadt-solo wählen müßte ich zwischen 3-5x sterben einkalkulieren – mit repp kosten 500s. Das ist insofern ein Problem weil die Scharmützel selber kein Gold bringen. Ich mache also netto 500s Verlust.

Ruf für die beiden Moria-Zwergen Fraktionen habe ich auf max – nutzen tut er mir nichts. Problem sind die Preise die abgerufen werden. Wenn ich sehe daß die Moria-Reit-Ziege 5g kostet dann fange ich erst einmal an zu lachen – das liegt weit außerhalb meiner Möglichkeiten.

Das liegt daran das mein Tagesgewinn ca 100s beträgt- ursächlich dafür ist häufiges sterben auch beim Questen. Meine Fertigkeiten liegen im Schnitt bei 3/10 und von den legendären habe 1. Bei den offenen Klassenfertigkeiten finde ich die Erklärungen teilweise so schlecht daß ich ohne externe Websites nicht erkennen kann welche Mobs gebraucht werden. Die beiden Stufe 39 Klassenquest habe ich aufgegeben. Die Bücher habe ich alle aber die Seiten wollen einfach nicht droppen. Die Stufe 50 Klassen Quest bringt nur Ausrüstung und ist irgendwann über Scharmützel machbar. Die 58 Klassenquest werde ich nie haben weil der dazugehörige NPC irgendwo in Moria steht und ich den Weg in die betreffende Sub-Zone einfach nicht finde.

Alles in allem halte ich es für einen schweren Fehler daß man vom DDO-Konzept mit der Level-basierenden Zuweisung von Talentpunkten bei LotRO auf das Konzept mit dem Freispielen gewechselt ist – mir hat das DDO-Konzept 1 Mio mal besser gefallen.

Luna

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Keine Ahnung

„Keine Ahnung vom Markt und davon viel“ denke ich manchmal über die Musikindustrie MMO-Branche – insbesondere wenn ich Aussagen wie die von Jack Emmert lese. Die deckt sich in hohem Masse mit dem was man einst über EQ1 gesagt hat. Und dann kam einer der es besser gemacht hat als Sony und das Monopol war weg.

Das Bessere ist des Guten Feind

Leider scheitert der Versuch der Konkurrenz da meist schon im Ansatz. Auch ein STO macht da keine Ausnahme. Wo ist denn LCARS auf meiner STO Oberfläche ? Wenn ich Trekkies ansprechen will dann geht doch IMHO an LCARS kein Weg vorbei. Wenn ich ein schlechtes Konzept habe dann darf ich mich auch nicht wundern daß mein Spiel floppt.

In den meisten anderen Fällen ist die Konkurrenz doch nicht daran gescheitert daß zu viele Fehler gemacht worden sind:

In DDO hat vielen die frei begehbare Welt gefehlt
Vanguard lief grottenschlecht und hatte keine DE Loka
In Warhammer war schon der EU-Betreiber das Problem – und etwas mehr PvE hätte dem Spiel auch nicht geschadet.
Nur LotRO hat sich qualitativ weiter entwickelt und ist heute deutlich besser als WoW. Besser heißt aber nicht unbedingt Massenmarkttauglich. Wer will in einem Fantasy RPG schon Hauptmann sein ? Oder Kundige ?

WoW muss in der ziwschenzeit 20 Mio, 30 Mio oder gar 40 Mio Ex-Kunden haben. Alleine dieser Markt ist groß genug im WoW mit Leichtigkeit zu übertrumpfen. Aber das kostet Geld und „richtige“ Konzepte und nicht nur welche die so unausgegoren sind wie die der Marktteilnehmer am MMO Markt.

Die Aussage von Herrn Emmert ist eine Aussage des Versagens – seines persönlichen Versagens.

Luna

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