Archiv der Kategorie: Runes of Magic

Gameforge bringt Sphira

Auf Buffed.de gab es letzthin einen Kurzbericht zu Sphira und daß es künftig von den Karlsruhern auch eine EU-Version geben wird. Für mich hört sich das ein bisschen so an als wäre die (feindliche) Übernahme von frogster gescheitert und daß man darum jetzt auf Eigenleistung setzt.

Also habe ich mal kurz auf das Bild geklickt und mir einen ersten Eindruck von dem Spiel verschafft. Die UI-Elemente wirken modern und gut lesbar, das schafft Zuversicht.

Aber alles in allem sieht es auf wie ein weiteres Asia Spiel das den Weg nach Europa sucht. Die Probleme sind damit vorprogrammiert. Grafik-Stil, Klassen, Talentbäume sind nur ein paar der Gründe an denen ein Asia-MMO in Europa scheitern kann – egal wie gut es ist. Die kulturellen Unterschiede sind einfach zu groß. Daß man diese auch mit viel Geld nicht reduzieren kann das wissen alle spätestens seit Aion.

An der Stelle finde ich es sehr schade daß Bigpoint aus Drankensang nicht mehr macht als nur ein weiteres Browser-Spiel. Das wäre nämlich die Gelegenheit gewesen. Anders als die Berliner sehe ich die Zeit der Ablösung weg vom Client hin zum Browserspiel auch noch lange nicht gegeben.

Das scheitert nämlich daran daß ich im Browser keine 10 GBytes an Daten streamen kann – schon deshalb weil so mancher dort auch mobil surft und einen Datentarif hat, der nur 500 MBytes/Monat zulässt.

Luna

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Arg schwer

Ich finde nach der Umstellung von LotRO auf das Shop-System sieht man sehr schön wie schwer sich Informatiker (und diejenigen die mit ihnen zusammen arbeiten) mit dem „unter das Volk bringen“ ihrer Ware tun. Dabei bin ich auch weiterhin bereit Codemasters eine viel viel höhere Kundenorientierung zu bescheinigen wie zB Blizzard.

Ein Beispiel zum schwer tun:
Zum Shop-Konzept gehören auch die Angebote die es zu besonderen Terminen, Events, Wochenweise etc. gibt. Die werden bei LotRO jetzt im Launcher erwähnt. Das ist ok. Aber verkaufen heißt doch daß ich „wie ein Marktschreier“ das Auge des zufällig vorbeikommenden Betrachters auf meine Ware lenke in der Hoffnung er möge doch kaufen.

Das heißt dann aber auch daß es mit einem kleinen 2-zeiler im Launcher eben nicht getan ist. Da gehört ein große Werbefläche rein in der das Angebot auch in großen Buchstaben drinnen steht damit es gesehen wird. Verkaufen hat auch immer etwas mit dem Gespür für den zahlenden Kunden zu tun – etwas das man beim Abo-Modell einfach nicht braucht. Aber wenn ich Sachen unter das Volk bringen will das es eigentlich nicht braucht (Mounts, Pets & Co) dann bin ich gut beraten dieses Gespür zu entwickeln.

Im direkten Vergleich halte ich RoM schlechter als LotRO aber wie man den Shop betreibt das kann man sich getrost von frogster abschauen.

Luna

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Neuer Server

Ungeachtet meiner persönlichen Kritik am Hybrid-Shop scheint die Nachfrage am neuen LotRO-Konzept noch höher als erwartet zu sein. Gestern ist ein weiterer DE-Server online gegangen.

Fairer Weise muß man wohl sagen daß der Hybrid-Shop Ex-Abo-Kunden wie mich in besonderer Weise benachteiligt weil erspielte „Taten/Erfolge“ nicht – oder nur teilweise – angerechnet worden sind. Für völlige f2p-Neukunden sieht die Situation möglicherweise etwas besser aus.

Trotzdem hätte ich dringenst empfohlen Standard-Zonen wie „Einsame Lande, Nordhöhen und Co“ wirklich allen Kunden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das hätte der Akzeptanz des Hybrid-Shops doch deutlich besser getan.

Unter dem Aspekt „Größe“ kann man davon ausgehen daß spätestens jetzt das Spiel hinter einem WoW und Runes of Magic auf Platz 3 in Europa angekommen ist. Für die Akzeptanz des von f2p ist der Hybrid-Shop allerdings ein Problem und auch Dauerthema im /chat. Trotzdem ist die Stimmung im /Chat deutlich angenehmer als in WoW was allerdings auch der grundsätzlich „reiferen“ Grundstimmung geschuldet ist.

Ein neuer Server so kurz nach der Änderung heißt aber auch daß entweder sehr sehr defensiv kalkuliert wurde oder aber die Nachfrage wurde falsch – also zu gering – eingeschätzt. Das könnte man auch als Indiz dafür werten daß es eine gewisse WoW-Müdigkeit gibt die mangels Alternativen eben zu keienr Kündigung des WoW-Abos führt.

Anschauen und sich eine eigene Meinung bilden kann jedoch gar nicht so falsch sein – also nur drauf auf den neuen Server 🙂

Luna

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Der böse Shop

So ich habe dann einmal etwas herumgespielt mit dem neuen „f2p“ LotRO. Dazu muß man gleich einschränkend sagen ein wirkliches „f2p“ gibt es nicht. Für diejenigen die wie ich einst das Spiel (mit Addon) gekauft haben besonders bitter daß man erst einmal ca 60 Euro bezahlen darf um die ganzen Zonen „freizuschalten“ die man zum Leveln braucht. Oder halt wie bisher ein Abo kaufen.

An der Stelle ist der LotRO Shop der böse, harte Shop in dem ohne Kohle gar nichts geht und der eben nicht als Alternative zum Abo taugt. Die Penetranz mit der auf den Shop hingewiesen wird ist massiv und stört das Spielerlebnis. Der Shop selber ist unübersichtlich und wirr.

Besonders sinnlos finde ich das Nachkaufen der Zonen/Quests. Weil es verschreckt die „kostenlos Spieler“ die tatsächlich in der Erwartung eine ähnliche Situation vorzufinden wie bei Runes of Magic oder den ganzen Facebook Spielen massiv. Die Masse wird da bis Stufe 20 spielen und dann wieder aufhören. Daß LotRO mittelfristig ähnliche Kundenzahlen wie RoM bekommt halte ich damit für völlig ausgeschlossen. Auch der SchneeSturm muss sich keine Sorgen machen. Die Jungs von Turbine haben das „f2p“ Konzept ordentlich in den Sand gesetzt.

Das hätte man deutlich besser machen können – wenn man denn gewollt hätte …

Luna

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Rumpel, Rumpel

Die Umstellung auf „f2p“ LotRO hat gestern ganz ordentlich gerumpelt. Nicht nur daß Foren Server abgefackelt sind, sondern auch der „Hash Code Error“ den viele hatten und der verhindert hat daß das Patchen überhaupt gestartet hat . Zu guter Letzt sind die Server dann nicht (innerhalb des üblichen Zeitrahmens) online gekommen.

An der Stelle war der Wettbewerber eben (mal wieder) nicht besser als der Monopolist sondern leider genau so schlecht. Und nein, es ist eben nicht „normal“ (außer für Informatiker). Turbine hat die Umstellung schon vor Monaten hinbekommen und dann kann man eben erwarten daß es stressfrei und völlig problemlos funktioniert.

An der Stelle macht es einfach einen Unterschied ob ich Nischenanbieter bin oder Anbieter mit einem Massenmarkt tauglichem Konzept. Für Europa sehe ich da im besten Fall 2 (jetzt hoffentlich 3) Anbieter die diese Anforderungen erfüllen. Neben dem Monopolisten ist das nur noch frogster mit ihrem Runes of Magic. In den USA kann man sicherlich streiten ob der Ex-Monopolist SOE noch Massenmarkt tauglich ist aber der hat sich ja aus Europa faktisch zurückgezogen. Disney, Funcom oder Mythic Bioware kommen aus der Nische sicherlich nicht (mehr) heraus. Zumindest wüßte ich nicht wie das funktionieren soll.

Deshalb bleibt der Rumpel-Umstieg von Turbine/Codemasters für Europa in absehbarer Zeit der letzte Versuch die Nische zu verlassen.

Luna

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Linearität

Classic-WoW hatte jede Menge nicht-lineare Quests. Das führte in den Städten zum „Christbaumeffekt“ aus lauter „!“ aber die Spieler haben es geliebt. Zuletzt gab es solche Quests auf der Insel von Quel’Danas. Die Entwickler haben sich leider dafür entschieden die nicht-linearen Quests zu entfernen zu Gunsten zu mehr Linearität. Das mag in Asien gut ankommen aber in der EU/US ist es verhaßt.

In der Zwischenzeit hat es sich wohl herum gesprochen daß es einen kulturellen Unterschied zwischen Asien und dem Westen gibt. Final Fantasy 13 hat deshalb Probleme. Für die asiatischen Anbieter reicht es nicht mehr aus ihre Produkte auf ihren Zielmarkt zu optimieren. Sie müssen auch darauf achten daß sie noch westlichen Vorstellungen entsprechen.

Für die westlichen Anbieter heißt es aber auch daß die „Optimierung“ auf Asien zu Lasten des Heimatmarktes geht. Das erklärt zB auch warum die vielen vielen „Asia-MMO“ die wir im Westen in der Zwischenzeit sehen (mit Ausnahme von Runes of Magic) nur Nischenprodukte bleiben. Mit einem billigen „Asia-Grinder“ läßt sich im Westen kein Geld verdienen. Dabei ist es am Ende eben nicht nur der „Grind“ sondern halt auch das Quest-Design oder der Grafik-Stil.

Wenn ich raten müßte dann würde ich vermuten daß der Magier Chinese in Diablo3 zu Lasten der Akzeptanz im Westen geht 😛

Luna

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Eingeholt

Im direkten Vergleich des Talentsystems zwischen RoM und WoW würde ich in der Zwischenzeit feststellen daß RoM aufgeholt hat. Allerdings nicht weil RoM sich verbessert, sondern weil WoW sich verschlechtert hat. Was ja auch fast schon wieder eine Leistung ist 🙂

Genau wie ich immer das seltsame Talentsystem in RoM kritisiert habe so schlecht finde ich das WoW 4.0 System. Mit einem „richtigen“ Talentsystem wäre RoM einem WoW wohl in der Zwischenzeit überlegen. Und das ganz ohne Abo-Gebühr nur mit einem weichen Item-Shop. Sicherlich sind es auch weiterhin zu wenig Klassen/Völker aber das könnte man ja (würde man denn etwas mehr Einfluß auf den asiatischen Hersteller nehmen) nachbessern.

Für jemanden der „nur“ einen WoW Klon machen wollte haben die Jungs ordentliche Arbeit geleistet. Wäre da nicht die Sache mit der feindlichen Übernahme dann würde ich mir jetzt wünschen frogster würde perspektivisch weiter entwickeln, weg von der Baby bunten Comic Grafik und vom immer noch vorherrschenden Asia-Style hin zu einem „richtigen“ RPG westlicher Prägung. Aufgrund der Umstände muß man davon aus gehen daß das nichts mehr wird.

Trotzdem würde ich RoM als beispielhaft ansehen. Jeder der in der EU/US als neuer Anbieter auftritt der sollte sich an frogster orientieren – und natürlich das was man besser machen kann auch besser machen.

Luna

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1 Mio neue Kunden

Turbine hat jetzt die ersten Infos zur Entwicklung nach der Umstellung auf „f2p“ bekannt gegeben. Das ist noch weit weg von den 4-5 Mio Accounts die Runes of Magic hat und noch Lichtjahre entfernt von den behaupteten 9 Mio die Free Realms hat. Leider wurde dabei erneut nichts zu den EU-Servern gesagt so daß ich davon ausgehe daß es da bislang zu keiner Einigung zwischen Codemasters und Turbine gekommen ist.

An der Stelle sieht man auch wie wenig die „12 Mio WoW Abonnenten“ wert sind. Ob jemand 1x im Jahr eine GameCard kauft oder stattdessen im 1x im Jahr das gleiche Geld im ItemShop ausgibt macht faktisch doch keinen Unterschied. Ich würde wirklich gerne wissen wie viele „richtige“ Abonennten WoW tatsächlich hat 🙂

Wie die Geschichte zwischen Turbine und Codemasters auch ausgehen mag das nächste Spiel aus dem Hause Turbine wird mit Sicherheit von Hause aus auf Item Shop ausgelegt sein. Vielleicht werde ich dann sogar wieder Turbine Kunde. Aber die „4 Klassen Gesellschaft“ die sie als „Hybrid-System“ entwickelt haben die spricht mich einfach nicht an.

Was an den WoW Zahlen auch spannend ist daß Details immer nur bekanntgegeben werden wenn die Zahlen steigen. Nachdem schon seit langem keine dedizierten EU/US Zahlen mehr veröffentlicht werden kann man davon aus gehen daß es da auch keine Steigerung gibt.

Mal schauen was die Quartalszahlen demnächst sagen …

Luna

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Wie bitter

Bei frogster wurden 3x Führungskräfte entlassen. Wie bitter !

Waren die 3x für oder gegen die „feindliche Übernahme“ von GameForge ? Gab es schon länger interne Querelen oder hat sich der Ärger kurzfristig entwickelt ? Ich weiß es weder noch will ich es wissen. Aber Fakt ist daß es für frogster nicht gut sein sein kann. Derartige Maßnahmen haben immer Auswirkungen auf die Moral der Mitarbeiter und am Ende auch auf das Produkt. Und spätestens dann werden auch wir Kunden davon betroffen sein.

Es kann ebenfalls keine gute Auswirkungen für GameForge haben die erst kürzlich ihr Angebot erhöhen mußten. Und erneut ist es egal ob die 3x für oder gegen Gameforge waren der Wert der zu übernehmenden Firma sinkt. Firmenwerte sind nämlich nicht nur Rechte, Patente und Produkte sondern in erste Linie das was man außerhalb Deutschlands mit „Human Ressources“ bezeichnet, mein Personal. Bei einer Übernahme bin ich ganz massiv darauf angewiesen daß es auch hinterher die gleiche gute Arbeitsleistung erbringt wie vorher.

Nicht einmal wenn es mir nur um die Kunden gegangen ist (was im Falle frogster eher unwahrscheinlich ist) kann ich darauf vertrauen daß mein eigenes Produkt diese in gleicher Weise zufrieden stellt wie das übernommene. Schließlich hatten die Kunden schon vorher die Wahl sich für mich zu entscheiden und haben sich gegen mich entschieden.

Bei einer Übernahme geht es immer darum die Menschen (Mitarbeiter und Kunden) für den neuen Eigentümer zu gewinnen aber wenn da vorher Leute entlassen werden dann wird es ganz schwer.

Luna

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Schwierige Übernahme

Die Übernahme von frogster durch Gameforge erweist sich wohl als schwieriger als gedacht denn die Karlsruher haben ihr Angebot angeblich erhöhen müssen. Das finde ich …. gut 🙂

Nicht weil es den Karlsruhern nicht gönne sondern weil ich den Eindruck habe daß durch die Übernahme ein Anbieter verschwindet. Aus Spieler-Sicht finde ich es wünschenswert wenn ausreichend viele Anbieter am Markt verbleiben um Wettbewerb zu gewährleisten.

An sich sollte Gameforge auch MMO-Kompetenz besitzen denn sie haben mit Metin2 und Cabal Online ebenfalls 2x Clientbasierte Spiele im Angebot. Das Problem das ich bei beiden Spielen jedoch sehe ich das fehlende RPG. Nicht jedes Asia-MMO kann mit westlichen RPG Erwartungen mithalten. Das fängt beim Grafik-Stil an und hört bei den Klassen auf. Die Erfahrung mußte schon vor Jahren Codemasters mit ihrem „Archlord“ machen.

Insbesondere bei der Grafik kann man mit Asia-Produkten viel falsch machen. Völlig überraschend richtig gemacht hat es vor Jahren (mal wieder) Vanguard mit 3x unterschiedlichen menschlichen Völkern mit RL-Entsprechung. Das ist auf alle Fälle besser als wenn man die Spieler zu chinesischen oder westlichen Avataren „zwingt“. Aber an der Stelle sind wir ja schon fast wieder bei meiner 20x Klassen/10x Völker Forderung zum Start eines MMOs.

Bis ich damit bei der Wirtschaft durchdringe vergehen noch 100 Jahre 😦

Luna

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Der Wechsel – Teil 3

So langsam erreichen die Veränderungen in der MMO-Welt auch die „richtigen“ Medien. Selbst auf n-tv gab es einen Bericht zur Umstellung des Need for Speed „MMO“ auf komplett-f2p.

Das Problem der Umstellung ist gar nicht die Umstellung an sich sondern daß ein paar realitätsfremde IT-Entscheider geglaubt haben sie könnten auch 2010 noch mit einen veralteten Geschäftsmodell Geld verdienen. Dabei predige ich doch schon die ganze Zeit wie sehr die Nasen im Unrecht sind. Wie so oft eben 🙂

Die Zukunft der MMO liegt im „weichen“ Item-Shop so wie ihn frogster in „Runes of Magic“ beispielhaft praktiziert und alle Variationen die wir derzeit so sehen werden mittelfristig scheitern. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher – Wettbewerbsdruck. Der kommt völlig überraschend von den FaceBook und Browser-Spielen und macht nicht nur dem Abo-Modell sondern auch den diversen „Hybrid-Modellen“ den Garaus. Gut so !

Die Spreu trennt sich nach dieser Wechsel-Phase dann bei der Qualität der Spiele denn da gibt es noch jede Menge zu tun. Richtige Grafik, richtige Klassen und MMORPGS die man auch auf dem Laptop im Garten spielen kann anstatt von künstlichen Tag-/Nachtzyklen ausgebremst zu werden – es wäre schön wenn es irgendwann in diese Richtung hin gehen würde.

Wer bei dieser Entwicklung wohl nicht mehr dabei ist das ist ein WoW – das Spiel wirkt immer mehr wir ein Dinosaurier wie einst EQ1.

Luna

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Ziemlich früh

Die Umstellung auf das f2p-Lotro erfolgt am 10.9.2010. Das ist sehr sehr früh und auch früher als es von mir persönlich erwartete worden war. Das ist ja noch „Sommer“ und nicht wie erwartet „Herbst“. Ich selber habe auch weiterhin deutliche Zweifel ob die „4-Klassen Gesellschaft“ die Turbine uns anbietet wirklich der Weisheit letzter Schluß ist. Ich selber bevorzuge die „klassenlose Gesellschaft“ die frogster in „Runes of Magic“ anbietet. Insofern stehe ich dem Projekt nicht unkritisch gegenüber.

Andererseits liegt der Termin in etwa da wo der ursprüngliche Catakäse Termin gelegen hat. Dessen Verschiebung und (noch viel wichtiger) grauenhaften Entwicklungszustandes nutzt den Engländern in jedem Fall. Sie können ihr neues Angebot nicht nur in Ruhe präsentieren sondern auch noch in Ruhe nachbessern bis der SchneeSturm mit seinem über teuren Addon auf den Markt kommt. Dabei ist es dann auch egal ob Catakäse noch 2010 oder erst im Frühjahr/Sommer 2011 erscheint.

Wenn der bisherige Trend anhält und Catakäse sich erneut schlechter verkauft als seine Vorgänger, die Zufriedenheit mit dem Einäugigen 3/4 Blinden weiter sinkt dann kann LotRO nach 3 Jahren möglicherweise doch noch den Massenmarkt erreichen. Wetten würde ich darauf allerdings nicht.

Andererseits kann ich mich entspannt zurück lehnen und abwarten – in 4 Wochen wissen wir mehr 🙂

Luna

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Grummel

Ich habe schon öfters geschrieben daß frogster nach meiner Einschätzung einen herausragenden Job macht. Zur „Belohnung“ sollen sie jetzt „platt gemacht werden„.

Natürlich freut es mich wenn auch andere meine Meinung teilen und dies bei Gameforge dazu geführt hat daß man sich für eine Übernahme von frogster entschieden hat. Das zeigt daß auch bei Gameforge Leute sitzen die nüchtern arbeiten und bis 3 zählen können. Das ist gut !

Was ich schade für frogster finde ist daß die bisherigen Eigentümer nicht ausreichend Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens hatten daß (zumindest ein Teil) ihre Anteile bereits verkauft haben. Faktisch führt eine Übernahme doch in den meisten Fällen dazu daß die alte Marke mittelfristig verschwindet. Außerdem muß ich bei einer Übernahme immer damit rechnen daß es eine erhöhte Fluktuation gibt die dazu führt daß der Erfolg des Produktes leidet.

Deshalb wäre es mir persönlich lieber gewesen GameForge hätte sich für ein eigenes „richtiges“ MMO entschieden anstatt für eine Übernahme. Das hätte für uns Spieler das mehr an Wettbewerb bedeuten können das der Markt so dringendst benötigt. Hinzu kommt daß das Produkt „Runes of Magic“ mit seinem Asia-Comic Stil keinesfalls über jeden Zweifel erhaben ist.

Ein eigenständiges (besseres) Produkt hätte am Ende auch für GameForge die überzeugendere Lösung sein können …

Luna

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Tera Online

Völlig überraschend hat sich frogster die „West-Lizenz“ für Tera-Online gesichert. Müßte ich das Spiel in eine Schublade stecken dann würde ich es in die „Aion-Klon“ Schublade stecken. Schon alleine wegen dem „gleichen Problem“ bei der Frage ist es denn ein Fantasy oder ein SF-Spiel ?

Gerüchteweise soll das Spiel dann auch bei uns mit Abo-Modell funktionieren. Ah, ja … genau wie es bei Aion „funktioniert“ ? An der Stelle glaube ich noch nicht an das Abo-Modell und halte Item-Shop auch weiterhin für vernünftig und wahrscheinlich.

Grundsätzlich ist das Spiel ein Schritt in die richtige Richtung – weg vom baby-bunten WoW, WaR, SW:ToR Comic Stil hin zu … naja ich sage mal L2-Grafik. Weil das Spiel kann erneut seine Asia-Wurzel nicht verbergen und das war bislang im Westen ein Hinderungsgrund für einen herausragenden Erfolg. An der Stelle warte ich noch immer auf ein Asia Spiel mit einer DDO oder Age of Conan ähnlichen Grafik. Möglicherweise gibt es das ja ich habe aber noch keines gesehen.

Die 6 Völker finde ich noch ok – 8 Klassen könnten (mal wieder) deutlich mehr sein. Einen Talentbaum habe ich nicht gefunden. Nur Hinweise auf ein „innovatives neues Aktion Kampfsystem“ das mir schon beim Lesen wieder die Tränen in die Augen getrieben hat.

Mal schauen was frogster aus dem „Aion-Klon“ macht – ich werde zumindest auch weiterhin ein Auge darauf haben.

Luna

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100 Pets

Das frogster Spiel „Runes of Magic“ halte ich für ein schwaches Spiel weil es wegen den baby-bunten Comic Grafik, des „asia-Stiles“ und der seltsamen Klassen nur einen Teil der Europäer ansprechen kann. Aber der Anbieter frogster macht sehr viel richtig.

Nicht nur mit seinem „weichen“ Item-Shop sondern auch wieder mit dem neuen Pet-System daß demnächst Einzug halten wird. Weg vom Raid als Endgame und Strukturen schaffen die RPG fördern … das macht Kundenbindung aus.

Dabei hat den Raid als Endgame noch nicht einmal Blizzard „erfunden“ sondern es war Sony das sein EQ1 (in meinen Augen viel zu sehr) darauf ausgerichtet hat und die von Blizzard eingekauften Leute haben das leider kopiert.

Die Bindung in einem RPG entsteht aber gar nicht aus dem Raid (wie soll das auch in einem off-line Spiel gehen) sondern aus dem Flair der entsteht wenn ich einen sehr sehr individuellen Charakter „bauen“ kann mit ganz eigenen Stärken und Schwächen. Ein Pet-System so wie es RoM bekommen soll paßt da sehr gut hinein. So langsam holt auch ein RoM gegenüber einem WoW auf. Noch liegt ein WoW vorne aber nur wegen Strukturen und Entscheidungen die teilweise vor mehr als 5 Jahren getroffen worden sind.

Für mich wird frogster ein immer stärkerer Anbieter auf diesem Markt – nicht wegen der tatsächlichen Bilanzzahlen sondern wegen der vielen kleinen guten Entscheidungen die da getroffen werden.

Luna

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Stimmung

Naturgemäß ist die Stimmung bei den LotRO Spielern derzeit relativ getrübt und die Wogen sind kaum zu glätten. Wenn ich es bewerten müßte dann würde ich sagen sie wissen nicht was auf sie zukommt sonst wäre das Geschrei noch größer.

Im direkten Vergleich mit den neuen, guten, „weichen“ Shop wie wir ihn bei „Runes of Magic“ und frogster erlebt haben handelt es sich beim Turbine DDO/LotRO Shop um den alten, schlechten, „harten“ Shop mit einem 4 Klassen System an Spielern (normal, premium, VIP, LTA-VIP) und dem „strikten“ Zwang ab Stufe 20 Quests gegen harte Euro kaufen zu müssen. Das fand ich schon selten dämlich als ich gesehen habe daß man Delera’s Tomb in DDO extra kaufen muß und finde es wieder bescheuert.

Trotzdem werden sich viele die das Spiel bislang nicht kannten es sich anschauen und feststellen daß LotRO besser ist als zB WoW – es ist nur nicht massenmarkttauglich. An der Stelle erwarte ich dann die Flame-Wars und natürlich werden die neuen Spieler in der Überhand sein – vielleicht sogar um Faktor 10. Mit den entsprechenden Folgen für das Spiel. Um es an der Stelle noch einmal klar zu sagen – ich bin für die Umstellung, mir schmeckt nur das „wie“ nicht.

Für die Akzeptanz des Item-Shops hat Blizzard gesorgt – nun müssen die Kalifornier damit leben daß dem Abo-Modell so nach und nach die Luft aus geht.

Luna

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DE Markt

Deutschland ist der größte MMO Markt in Europa und gleichzeitig erstaunlich schwachbrüstig auf Anbieterseite. Lediglich frogster hat den Sprung zum MMO-Anbieter geschafft und verdient mit RoM gutes Geld. Was sicherlich auch dem „weichen“ Item-Shop der Berliner geschuldet ist. In einigen Jahren sind sie sicherlich in der Lage auch 50 Mio Euro Budget zu stemmen. Was für DE Verhältnisse ja ganz außergewöhnliche Beträge sind.

Trotzdem ist in Deutschland sicherlich noch Platz für ein „usk16-Fantasy-MMORPG“ mit richtiger Grafik jenseits des Asia-Styles und „brauchbaren“ RPG-Klassen. Was gibt es sonst noch an DE Anbietern ? Nun da fallen mir bigpoint und gameforge ein die ich jedoch – ungeachtet ihrer tatsächlichen Produktpalette – nur als Browser-Spiel-Anbieter wahr nehme. Beide müßten sicherlich auch RPG-Kompetenz zukaufen. Radon-Labs könnte da sicherlich in Frage kommen wobei ein DSA-MMORPG sicherlich wieder Lizenzgebühren kosten würde.

So ein Zukauf an RPG-Kompetenz könnte sicherlich auch durch den Kauf eines „kaputten“ MMORPG wie zB Vanguard geschehen. Dass dann allerdings auch wieder massiv repariert und an den DE Markt angepaßt werden müßte. Was ein DE MMORPG in jedem Falle braucht sind stabil laufende DE Server, eine ordentliche Engine und es darf keine Abstriche bei Komfort oder Quests geben.

Dann ist der DE Markt nach meiner Einschätzung groß genug für 3-5 DE Anbieter.

Luna

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Aion merges

Auch Aion hat es jetzt erwischt und muß seine (EU) Server zusammenlegen. Damit würde ich dem EU-Teil des Spieles den Flop-Status zuweisen ungeachtet dessen daß das Spiel in Asien prächtig läuft. Aber der kulturelle Unterschied war wohl zu groß um ein „Asia-Spiel“ hier zu einem Erfolg zu machen.

Bei der Frage was denn den Unterschied ausmacht fällt mir zuerst Asia-Grafik ein. Ein Spiel das im Westen Erfolg haben soll braucht auch (neben asiatischen) europäische, afrikanische oder lateinamerikanische Gesichter, Häuser, Landschaften. Das Nächste sind westliche Klassen. Es gibt eine Tradition an RPG-Klassen die auf Vielfalt basiert. Ein Spiel mit nur 4 Klassen (8 Sub-Klassen) kann diese Vielfalt kaum leisten. Natürlich kann ich auch ein Asia-Spiel zu einem wirtschaftlichen Erfolg machen – ein Beispiel hierfür ist Runes of Magic. Auch das ist mir persönlich viel zu asiatisch und die Klassen halte ich für schlecht. Aber der Verzicht auf die Abo-Gebühr und der intelligente, weil weiche Item-Shop beschert frogster verdiente Gewinne.

Aion ohne Abo-Gebühr hätte seine (anteiligen EU) Entwicklungskosten sicherlich wieder eingespielt und für ordentlich Wettbewerb auf diesem Markt sorgen können. Aion mit Abo-Gebühr konnte dies nicht leisten. Die Zeit der Abo-Gebühr ist auch im Westen vorbei.

Der Einzige der von der Abo-Gebühr noch prächtig lebt ist der Monopolist der wie ein Dinosaurier dieses Bezahlmodell verteidigt.

Luna

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SW:ToR oh weh

Lange ist es her daß ich etwas über SW:ToR geschrieben habe – das hat auch seinen guten Grund, ich tue mir arg schwer mit dem Spiel. Jetzt gibt es neue Videos dazu und … meine Bedenken bleiben. Was zunächst auffällt ist daß es offensichtlich ein dynamisches Kampfsystem ist bei dem sogar die Deckung auf der Straße wichtig ist. Das ist gut aber ich kann mich auf die Kämpfe kaum konzentrieren eben wegen der grauenhaften Grafik.

An der Stelle vergleiche ich einmal mit DDO. Der Abstand zwischen diesen beiden Spielen beträgt wie viele Computergenerationen 3 ? Oder sind es gar 4 ? Im direkten Grafikvergleich habe mehr als nur Probleme einem SW:ToR irgendwelche Fortschritte zu bescheinigen – ich sehe eher eine Menge Rückentwicklung in Ricktung WoW.

Außerdem habe ich den Eindruck daß das Kampfsystem wirklich sehr dynamisch ist – zumindest wirkt es so auf dem Clip. Wie wird so etwas in einer persistenten, aber ruckelnden und laggenden Welt funktionieren ? Bislang habe ich noch in jedem MMO technische Probleme gesehen die dazu geführt haben daß das eine oder andere theoretische Konzept nicht aufgegangen ist.

Ich halte es für mehr als ausgeschlossen daß dieses Spiel auf Wahnsinnszahlen wie 2 Mio Abonnenten kommt. Falls die Geldgeier bei EA es sich noch einmal anders überlegen und auf ein f2p Konzept setzen werden sie aufgrund der Lizenz sicherlich mehr Spieler haben als ein Runes of Magic.

Damit hätten sie aber noch lange nicht sichergestellt daß sie ihre Entwicklungskosten jemals wieder einspielen.

Luna

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Selbstmord

Im SchneeSturm eigenen Item-Shop werden jetzt auch WoW-ingame Mounts verkauft. Wenn ich ehrlich bin so langsam bewerte ich das was der Monopolist da dem Abo-Modell antut als „Selbstmord“ und das trotz der Warteschlange von 140.000 die das Glas-Pferd nicht sofort kaufen konnten.

An der Stelle geht ein WoW in direkte Konkurrenz zu f2p wie „Runes of Magic“ – ohne auch nur ansatzweise mit seinem Preis wettbewerbsfähig zu sein. Die Mängel die die f2p Produkte heutzutage haben sind ihre asiatische Herkunft, das miese RPG-Klassendesign oder die „Buntheit“ der Grafik aber doch nicht die technische Grundlage. Warum sollte ich also ein Spiel mit Item-Shop spielen wenn ich zusätzlich noch eine Abo-Gebühr entrichten muß ? Für diejenige die knapp bei Kasse sind ist ein RoM die bessere Wahl. Ebenso für denjenigen der aus Zeitmangel selten spielt und nicht bereit ist dafür ein Abo zu entrichten.

Aber wenn ein WoW preislich nicht wettbewerbsfähig ist dann muß es mit „Qualität“ und „Leistung“ punkten. Das kann es nicht. Dafür laufen die WoW-Server viel zu mies und der permanente Klassenumbau kommt dem Produkt ebenfalls nicht zu Gute. Wenn heute ein f2p mit einer halbwegs brauchbaren Grafik und ebensolchen Klassen auf den Markt kommt dann ist ein WoW in allen Punkten unterlegen und die Gewinnwarnung die wir Anfang März gesehen haben war erst der Anfang.

Eine geschickte Strategie hätte darauf gesetzt die Unterschiede zu den f2p auszubauen …

Luna

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