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Bye bye, Turbine

Ich bin von Turbine informiert worden daß DDO wie auch LOTRO künftig von einer neu gegründetetn Firma namens Standing Stone Games betrieben werden. Das Personal wechelt wohl ebenfalls (komplett ?) zu dieser Firma. Den weltweiten Vertrieb übernimmt Daybreak. Soweit so gut.

Nachdem aber letzthin schon bekannt wurde daß Asheron’s Call 1 und 2 am 31. Januar 2017 eingestellt werden steht Turbine nunmehr ohne Personal und ohne Produkte da. Wenn nicht ein Wunder in Form einen völlig neuen Spieles passiert ist Turbine also nur noch eine tote Hülle und wird vermutlich von seinem Eigentümer (Warner Brothers) in Kürze liquidiert.

Schade eigentlich !

Ich mochte Turbine. Die haben mit ihren begrenzten Möglichkeiten einen sehr sehr ordentlichen Job gemacht und vor allem PVE Spiele am Laufen gehalten die sich sehr wohltuend von den üblichen Asia-PVP-Grindern unterschieden haben. Ich selber würde lieber LotRO als WoW spielen habe es aber leider nie geschafft meinen WoW-Chat zum Umzug zu bewegen.

Daß da künftig auch Daybreak mitmischt sehe ich seh kritisch. Die Sony Reste haben bislang einfach nur einen katastrophalen Eindruck hinterlassen. Und daß die neue Firma alle Ressorcen von Turbine übernimmt ist zwar sehr löblich. Ob sie es aber schaffen die beiden Spiele am Laufen zu halten muß man erst einmal abwarten.

Auf alle Fälle ist es eine schlechte Nachricht für alle die MMORPGs mögen.

Luna

2 Kommentare

Eingeordnet unter DDO, LotRO

Volle Zonen

Was mir derzeit beim Questen auffällt das sind die doch ziemlich vollen Zonen. Nicht daß WoW so viele Spieler hat. Aber seitdem sich 10 oder mehr Server eine Zone teilen kommt es wieder regelmäßig vor daß sich 5 Spieler um einen Questmob hauen. Was jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei ist …

Am Besten hat 2006 DDO das Problem gelöst. Dort gab es damals eine „fixe“ Anzahl von Spielern je Zone und wenn es mehr wurden dann wurde einfach eine weitere Instanz dieser Zone aufgemacht. Mitglieder einer Gruppe waren immer in der gleichen Instanz dieser Zone und man konnte die Instanzen frei wählen. Die Instanzen wurden von vorne aufgefüllt und wenn es ruhiger wollte nam man die letzte Instanz einer Zone und war dann relativ alleine. Blizzard hat es jedoch nicht auf die Spieleranzahl abgestellt und soweit ich es beurteilen kann feste Server einander zugewiesen. Das ist also ein statisches System und dem dynamischen aus DDO weit unterlegen.

Aber das hatte wir ja schon öfters das die blinde Konkurenz gute Einfälle hatte und es besser machte als der Einäugige Monopolist und das es dann an anderer Stelle derart gehapert hat daß es am Ende nicht gereicht hat um wettbewerbsfähig zu sein. Schade eigentlich !

Luna

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Eingeordnet unter DDO, World of Warcraft

Ich vermute

Ich vermute ganz stark daß wenn ein „f2p“-DDO mit Item-Shop schon 2006 existiert hätte daß ich niemals zu WoW zurückgekehrt wäre. Problem war damals doch daß Turbine die LotRO Lizenz erworben hatte und immer noch glaubte eine Lizenz wäre ein Vorteil auf dem MMO-Markt. Aus den Gewinnen aus dem Verkauft der 300.000 Box-Sets wurde damals die Speed-Tree Lizenz gekauft – für LotRO nicht für DDO.

Dabei hätte DDO eine Menge Aufmerksamkeit gebraucht. Nicht nur weil es komplett ohne Ruf System gestartet war sondern weil ein Großteil (bis heute) auf der „Asheron’s Call 2“ Engine basiert. Was bedeutet ein weitgehend unbrauchbares Chat-System, keine Makros, keine offene Spielwelt.

Das was an Content vorgesehen war das war einfach sehr sehr dünne. Was auch an dem Fehler lag mit deutlich weniger Spielzeit/Woche zu rechnen als allgemein üblich. Zwar gab es recht schnell unterschiedliche Schwierigkeitsgrad für die Instanzen (einschließlich der „Solo-Option“ als Downgrade) aber das hat eben nicht gelangt. Insbesondere beim Komfort besteht bis heute extremer Handlungsbedarf.

Aber mit einem anderen Bezahlkonzept wäre man sich als zahlender Kunde nicht so extrem veralbert vorgekommen und geblieben. Weil ohne neuen Content eben auch kein Geld geflossen wäre (außer für den Fluff der diesen starken Reflex auslöst ^^). Die Server wären belebter gewesen und die Servermerges nie (oder später erfolgt). Spätestens ab den Servermerges war das Spiel tot.

Ich selber erinnere mich bis heute gerne an unglaublich schöne Stunden die ich auf Dorn erlebt habe. Wobei auch 2006 der Monopolist alle 6 Wochen einen Content Patch gebracht hat. Damit konnte Turbine einfach nicht mithalten. Die Schwäche von DDO war auch die Stärke von WoW.

Wäre ich 2006 in DDO geblieben dann wäre LunaHexe lange, lange tot …

Luna

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Die schönste Instanz

Im Rückblick dieser 6 Jahre die ich diese Hobby MMO nun betreibe bleibt es nicht aus daß man das eine oder andere auch einmal anders beurteilt als zu Beginn. Andere Dinge bleiben bemerkenswert stabil. Die schönste Instanz in diesen 6 Jahren bleibt für mich„Deleras Tomb“ aus DDO.

Graphisch kann sie bis heute auch mit aktuellen Instanzen mithalten was auch daran lag daß das seinerzeitige DDO vielen Spielen bei der Grafik voraus war. Atmosphärisch und erzählerisch ist sie so weit der Konkurrenz voraus daß ich sie trotz der 5 Jahre die in der Zwischenzeit verstrichen sind als Maßstab für jede andere Instanz bezeichnen möchte.

Es waren Instanzen wie „Deleras Tomb“ die dazu beigetragen haben daß ich bis heute DDO als das MMORPG bezeichnen kann in dem ich mit Abstand am wenigsten zu nörgeln hatte und am Ende natürlich dann auch am Zufriedensten mit dem Spiel war. Das Spiel wurde schon 2006 von Turbine übelst gegen die Wand gefahren und das was im Laufe der Zeit daran „herumgebastelt“ wurde das hat es nicht/kaum besser gemacht. Mein persönlich bestes MMORPG wäre bis heute eine Mischung aus DDO und Vanguard. Wann immer ich mich an MMORPGs zurück erinnere werde ich die ganz herausragenden Instanzen in DDO als Maßstab dafür betrachten wie eine Instanz sein sollte.

An der Spitze dieser hervorragenden Instanzen steht „Deleras Tomb“.

Luna

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